Während der maurischen Epoche erlebte die Stadt ihre größte Blütezeit, insbesondere im 11. und 12. Jh. nach dem Fall des Kalifats von Córdoba, als sich Almería in ein bevölkerungsreiches Zentrum der Zivilisation verwandelte. Die aus dieser Zeit stammende Alcazaba-Festung stellt das bedeutendste Vermächtnis dar, das noch heute erhalten ist.
Nach der Eroberung der Stadt durch die Katholischen Könige am 26. Dezember 1489 durchlebte Almería einige Jahrhunderte völliger Armut. Nach einer Erholungsphase im 18. Jh. erreicht die Stadt schließlich gegen Mitte und Ende des 19. Jh. erneut den früheren Wohlstand, nachdem sie einen bedeutenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufschwung erlebt hatte, der durch den Bergbau und den Handel mit Weintrauben entstanden war, an dem das Bürgertum reich geworden war.
Heutzutage kann Almería stolz auf eine stabile Wirtschaft sein, deren wichtigste Säulen der Fremdenverkehr und die Landwirtschaft mit ihren Anbauflächen in Treibhäusern sind.