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Programm für ein Wochenende

Freitag

Vormittag

Die Burg-Kathedrale: Auf dem Platz vor der Kathedrale (Plaza de la Catedral) ist das Hauptportal der burgähnlichen Kathedrale im Renaissancestil sehenswert, ebenso wie die Fassade des Bischofspalastes. Der Eingang für touristische Besichtigungen erfolgt an der Straße Calle Velázquez, denn das Hauptportal wird nur zum Gottesdienst geöffnet. Bevor Sie mit der Besichtung der Kathedrale beginnen, lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Calle Cubo, wo die "Portocarrero-Sonne", das Wappen der Stadt und Anagramm der Universität von Almería zu sehen ist.  Wenn man die Kathedrale durch den Ausgang Calle Velázquez verlässt und sich nach rechts wendet, kann man das Seitentor Los Perdones sehen. Hier gelangt man zur Klosterkirche Las Puras aus dem 16. Jh., deren Turm im Mudéjar-Stil sehenswert ist, ebenso wie eine typische Gasse aus der maurischen Zeit, an deren Ende die Alcazaba-Festung thront. Geht man weiter durch die Calle José Ángel Valente, in der sich das Haus des gleichnamigen Dichters befindet, dann kommt man auf den Platz Campoamor, an dem sich der Palast der Grafen von Cabra (19. Jh.) erhebt. Heute ist er Sitz des Historischen Archivs der Stadt. Wenn man diese Straße (Calle Arráez) hinauf geht, taucht die rückwärtige Fassade des Rathauses von Almería auf und man kommt auf den Plaza de la Administración Vieja (Platz der Ehemaligen Verwaltung). Hier sticht das Gebäude der Fernuniversität hervor (ehemalige Schule Las Puras, 19. Jh.) sowie das Denkmal Los Coloraos (auf dem Plaza Vieja).  Von hier aus gelangt man durch die Calle Mariana zur berühmten Calle de las Tiendas (Straße der Geschäfte), welche an der eindrucksvollen Fassade der Kirche Santiago (16. Jh.) mündet. Seitlich davon befindet sich eine Fußgängerstraße voller Kneipen, hier liegen die Wasserspeicher Aljibes de Jairán (11. Jh.) Wir folgen dieser Straße und kommen am Ende auf die Allee Paseo de Almería. Wenn man hier nach links hoch geht, trifft man auf den Platz Puerta de Purchena, dem neuralgischen Zentrum der Stadt. Sehenswert ist hier das Casa de las Mariposas (Haus der Schmetterlinge), der Trinkbrunnen Cañillo del Agua und die Statue von Nicolás Salmerón y Alonso. Auch kann man hier die Schutzräume aus dem spanischen Bürgerkrieg besichtigen (Plaza Manuel Pérez García). Gehen wir die traditionsreiche Calle Granada mit ihren vielfältigen Geschäften entlang, kommen wir auf die Avenida Vilches. Hier kann man über den Trödelmarkt dieses Viertels schlendern und die Stierkampfarena besichtigen. Sie hat einen vieleckigen Grundriss mit 20 Seiten, stammt aus dem Jahre 1888 und ist während des Volkfestes im August sehr belebt. Für das Mittagessen stehen zahlreiche Restaurants und Tapa-Kneipen auf der Rambla, dem Paseo und Umgebung, an der Strandpromenade und im Bereich von Zapillo zur Auswahl.

Nachmittag

Im Archäologischen Museum an der Landstraße nach Ronda können Sie die Geschichte von Almería seit der Besiedlung in der Frühgeschichte (besonders interessant El Argar und Los Millares) bis zu den Epochen der Römer und der Mauren kennen lernen. Nach dieser Besichtigung bietet sich ein Besuch des Zentrums für Kunst im Museum von Almería an, wo Wanderausstellungen stattfinden. Das Zentrum für Kunst liegt neben einem Bürgerhaus von 1927 und gegenüber vom Bahnhof (1893), einem schönen Beispiel der Eisenarchitektur.

Abend

Abendessen mit Flamenco-Atmosphäre im Flamenco-Club El Morato (typisches Höhlenlokal in der Calle del Morato s/n. Tel.: 675 525 460) und im Peña El Taranto (Aljibes de Jairán in der Calle Tenor Iribarne, 20. Tel.: 950 235 057)

Samstag

Vormittag

Entdecken Sie unsere Sonne in El Toyo und Retamar (Autobahn Richtung Murcia). El Toyo ist das Dorf, das für die Mittelmeer-Spiele erbaut wurde, die 2005 in Almería stattfanden; es bietet einige herrliche Gegenden zum Spazieren gehen. Zur Entspannung können Sie hier Golf spielen oder eine Wellness-Behandlung genießen. Wenn man weiter in Richtung Cabo de Gata fährt, erreicht man den Naturschutzpark Cabo de Gata, der 1987 zum Meeres- und Küstennaturschutzpark und von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Hier ist das Gebiet der Salinen (Las Salinas) mit seinem Strand und die Beobachtungsstellen für Ornithologen mit über 80 verschiedenen Vogelarten, darunter Flamingos, besonders hervorzuheben.  Zum Mittagessen kann man im Fischerviertel San Miguel am Cabo de Gata eine Paella bestellen oder am Strand von Las Salinas, La Fabriquilla oder La Almadraba de Monteleva den wunderbaren frischen Fisch genießen.

Nachmittag

Ein Einkaufsbummel im Almería des 19. Jh. Bei diesem Rundgang können Sie die Gelegenheit nutzen und Ihre Einkäufe im Geschäftsviertel erledigen, während Sie die Vergangenheit der Stadt erkunden. Bei einem Spaziergang entlang des Paseo de Almería, ausgehend von der Fußgängerstraße Aguilar de Campoo, kann man die Hauptfassade der zentralen Markthalle sehen, ein schönes Beispiel der Eisenarchitektur vom Ende des 19. Jh. Geht man den Paseo hinunter, so stößt man in der Calle Navarro Rodrigo auf den Palacio de la Diputación Provincial (Gebäude der Provinzverwaltung), in dem sich ein wunderschöner Lichthof befindet, der für Wanderausstellungen genutzt wird.  Diese Straße mündet auf die Rambla Obispo Orberá, wo sich das Kloster der Compañía de Maria (1855) erhebt. Biegt man nach links ab, so kommt man zur Rambla Federico García Lorca, ein weitläufiger Park mit Teichen, Springbrunnen und Gartenanlagen. Auf dem weiteren Weg in Richtung Meer befindet sich gegenüber dem Plaza de las Velas und der Statue der Barmherzigkeit (1897) das einzigartige Haus von González Montoya (1928), das auch unter dem Namen "Berghütte" bekannt ist. Anschließend gelangt man zum Park Nicolás Salmerón, wo sich gegenüber das "Cable Inglés" befindet (Ladestelle für Eisenerz von 1904), das mit dem Bahnhofsgebäude über eine Brücke verbunden ist, die bis zum Strand Playa de las Almadrabillas reicht.

 

Abend

Zum Ausgehen mit Abendessen und anschließenden Drinks empfehlen wir die Restaurants und Kneipen im Zentrum (rund um den Paseo de Almería und die Rambla Federico García Lorca).

Sonntag

Vormittag

Obligatorische Besichtigung der Schutzräume aus dem Bürgerkrieg, die sich beim Stadttor Puerta de Purchena am Plaza Manuel Pérez García befinden. Es handelt sich um bombensichere unterirdische Gänge, deren Erhaltungszustand, Größe und Wertschätzung sie in Spanien einmalig macht. (Buchungen: 950.26.86.96 refugios@aytoalmeria.es).Beim Verlassen findet man an der Calle Pablo Cazard das Gebäude der Schule für Kunst, die einen Kreuzgang aus dem 18. Jh. besitzt.  Rechter Hand befindet sich das Heiligtum der Hl. Jungfrau des Meeres (Virgen del Mar), in dem ein Bildnis der Schutzheiligen von Almería, eine Statue aus dem 13.-14. Jh. aufbewahrt wird. Wenn wir der Calle Gravina folgen und nach links in die Calle Real biegen, kommen wir an den Brunnen der Fische (Fuente los Peces) im Park Nicolás Salmerón. Anschließend geht es den Paseo de San Luis entlang nach rechts, die ganze Calle de la Reina und dann die Calle Almanzor hinauf, und man erreicht die Alcazaba-Festung, die von ihrer erhöhten Lage die Medina beherrscht. Zum Mittagessen bieten sich folgende Möglichkeiten: der Park Nicolás Salmerón, im Yachthafen und an der Strandpromenade.

Nachmittag

Zum Kaffeetrinken empfehlen wir die Gegenden um den Paseo, die Rambla de Almería und die Strandpromenade.

Besuch der Strände der Stadt.

Abend

Bummel und Abendessen an der Strandpromenade oder in der Altstadt.

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Die Schutzräume aus dem Bürgerkrieg

Das Gesamtbauwerk der Alcazaba-Festung

Das 'Cable Inglés'

Die Kathedrale

Museen und Ausstellungssäle