Antiguo Colegio de la Purísima, UNED

Alte Höhere Schule La Purisima

Die einzige höhere Schule, die die Säkularisierung überlebte, war die La Purisima. Sie nahm in der Epoche der Rstauration, Mitte des 19. Jahrhunderts Bildung als Lebensart an, was in religiösen Gemeinschaften nach der Enteignung sehr häufig vorkam. Aus diesem Grunde wurde auf dem eigenen Grundstück ein Schulgebäude errichtet, im Süden der heutigen Plaza de San Fernando (der heutige Platz der alten Verwaltung), das abgesehen von einigen Veränderungen bis zum heutigen Tag erhalten ist.

Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1885 nach einem ursprünglichen Bauplan von Trinidad Cuartara Casinello und wurden unter der Leitung des Architekten Ortiz de Villajos ausgeführt. Es wurde 1889 eingeweiht. An seiner Fassade sind Elemente aus der Neugotik und dem Mittelalter zu sehen: zu den charakteristischsten architektonischen Elemente gehören die Spitzbögen mit ihren schlanken Säulen an den Türeinfassungen. Das Gebäude ist heute Sitz der Fernuniversität und hat im Inneren einen charakteristischen Innenhof.


Antigua estación de Autobuses de Almería

Der alte Busbahnhof

Der Bahnhof wurde 1952 nach den Plänen des Architekten Guillermo Langle Rubio aus Almeria erbaut.

Sein Bau wurde für die Stadt notwendig, da die wenigen vorhandenen Eisenbahnverbindungen zur Folge hatten, dass die Verbindung zu den Dörfern der Provinz und zu benachbarten Städten über die Straße erfolgte.

Das Gebäude stellt einen Prototyp des architektonischen Rationalismus in Almeria dar, der mit den funktionellen Modellen der Zweiten Republik verbunden ist, die von Guillermo Langle in unserer Stadt entwickelt wurden, so wie es zum Beispiel bei dem Gebäude der örtlichen Polizei und der Santos Zarate Straße der Fall ist.

Die Pavillon-Fassade mit ihrem durchgehenden Standardfenster und langen Friesen, mit ihrem vorspringenden Dach und den freistehenden Pfählen am Eingang, die zusammen mit der gewölbten Form, die gewählt wurde, um sie an die Abschrägung des Plaza de Barcelona anzupassen bildt einen Kontrast zu den runden Formen der Seiten der Eingangshalle des Bahnhofs. Dies zeigt eine solche kreative Freiheit, dass er sogar von der Junta de Andalucía (Regierung von Andalusien) zum Kulturgut erklärt wurde.


hospital provincial almeria turismo - Turismo Almería

MUREC

Das aktuelle Provinzkrankenhaus ist eines der ältesten heute noch erhaltenen Gebäude der Stadt. Es wurde auf Initiative des Bischofs Fray Diego Fernandez de Villalan zwischen 1547 und 1557 unter Mitwirkung von Juan de Orea erbaut. Ende des 18. Jahrhunderts wurde seine Leitung, die bis dahin der Kirche unterstand durch einen Verwaltungsrat ersetzt, der von kirchlichen und zivilen Behörden gebildet wurde. Anlässlich der Gründung dieses Rats im Jahre 1777 wurden einige bedeutende Bauarbeiten an dem Gebäude durchgeführt. Der Hof, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde, wurde anlässlich der im Krankenhaus aufgenommenen Arbeiten Ende des 18. Jahrhunderts rekonstruiert.

Besonders sehenswert ist die Hauptfassade in der Hospital Straße, die ein neoklassizistisches Portal aufweist, das 1778 erbaut wurde. Es wird von zwei großen ionischen Pilastern umrahmt, die das Säulengebälk, das eine Inschrift mit dem Namen des Krankenhauses und das Datum trägt stützen. Es wird von einem Balkon gekrönt, der in einem gekrümmten Giebel endet und in dessen Mitte sich das königliche Wappen befindet. Der ganze Gebäudekomplex zeigt die Vorliebe für den Akademismus der Übergangszeit vom Barock zum Neoklassizismus.


Ruta Mozárabe de Almería

Mozarabe Route

Von einem Punkt zum anderen der iberischen Halbinsel sind es 1353 Kilometer Wegstrecke, die die Kathedrale von Almeria mit der von Satiago de Compostela verbindet. Zwei sehr unterschiedliche Bauten, aber von dem gleichen Ziel angetrieben: die kulturelle, touristische, soziale und religiöse Gesinnung zweier so verschiedener Städte auf diesem Weg des Mozarabe de Santiago zu vereinen.

Die maximale Diagonale der iberischen Halbinsel bietet den Pilgern eine unvergleichliche Kulisse, in der sich Halbwüstenlandschaften mit dem Grün fruchtbarer Ebenen und Flussufern abwechseln und in der die Geschichte zum Vorschein kommt, um die Pracht der Vergangenheit zu zeigen.

ALMERIA, der römische Portus Magnus (großer Hafen), wurde im Laufe der Jahrhunderte zu Mariyat Bayyana (Wachturm Bayyana). Er befand sich an dem Ort, an dem sich der Ankerplatz und der Wachturm der muslimischen Stadt gleichen Namens befanden, einige Kilometer den Andarax Fluss stromaufwärts in der Umgebung der heutigen Ortschaften El Chuche und Pechina.

Im Laufe der Zeit verfiel Bayyana immer mehr während Al-Mariyat an Bedeutung gewann, bis Abd ar-Rahman III sie im Jahre 955 ummauern ließ und seine Alcazababurg und die Hauptmoschee (Mezquita Mayor) erbaute, die heutige Kirche des Heiligen Johannes (Iglesia San Juan). Damals wurde die alte kleine Siedlung zur Medina und die Stadt Almeria war endgültig geboren. Sie wurde im Jahr 1489 von der Krone Kastiliens aufgenommen.

Durch die kürzlich zur Fußgängerzone umgestalteten Straßen des historischen Zentrums kann man herrliche Spaziergänge machen, die uns erlauben mit den vererbten Stadtvierteln aus dieser vergangenen Zeit und deren Überresten in Kontakt zu treten. Sehenswert sind vor allem die Alcazaba, die Kirche des Heiligen Johannes, die Kirchenburg, die Plaza Vieja (der alte Platz) oder das Cable Ingles (wörtlich das englische Kabel = Verladestation) und noch viele andere interessante Stellen.

Am Anfang der Route folgt der Reiseweg dem Verlauf der Täler der Flüsse Andarax und Nacimiento, um sich dann entlang der alten römischen und muslimischen Wege Richtung Guadix und Granada zu wenden. Die Pilger, die in unserer Stadt den Weg beginnen, entdecken die wunderschönen Ecken, die unser historisches Zentrum bietet und können das reichhaltige gastronomische Angebot probieren.

Sicherlich wird uns diese kulturelle Route, fernab von der religiösen Überzeugung jedes Einzelnen helfen, der Tiefe unseres Seins gerecht zu werden, alleine oder in Begleitung der uns nahe stehenden Personen, um so ebenfalls mit unzähligen Menschen in den Dörfern und unterwegs in Berührung zu kommen, was uns sicher helfen wird, diese Herausforderung zu meistern.

Wir laden dich ein den Mozarabe Weg zu entdecken, der die Stadt mit Santiago de Compostela verbindet. Eine weitere Möglichkeit die Stadt kennen zu lernen und eine weitere Art und Weise unserer Heimat näher zu kommen und die Gastfreundschaft in Almeria zu genießen, ist durch das kulturelle und historische Erbe, der filmischen Vergangenheit, der Gastronomie und der Natur, wobei der Naturpark Cabo de Gata-Nijar sehenswert ist, auf den Spuren unserer Vergangenheit zu wandeln.


Puerta Purchena de Almería

Puerta de Purchena

A día de hoy, es un aplaza situada en el centro de la ciudad de Almería. En ella se encontraba la puerta más importante de entrada a la ciudad: la puerta de Pechina. Pero su nombre se vio alterado tras la conquista de los Reyes Católicos, que confundieron Pechina con Purchena. La puerta desapareció tras el derribo de la muralla en 1855, creándose en ese momento una plaza. Ya desde la segunda mitad del siglo XIX y principios del siglo XX, con el "boom" de la minería que experimento la provincia proliferaron todo tipo de casas burguesas y palaciegas, tanto en la propia plaza, como en sus aledaños.

La plaza fue declarada Conjunto Histórico-Artístico en 1991.

Se ubicaba en la actual Plaza Manuel Pérez García y son numerosos los puntos de interés que son accesibles desde esta emblemática plaza de la ciudad: los Aljibes Árabes, la Casa de las Mariposas, la Calle de las Tiendas y los Refugios de la Guerra Civil o la estatua a Nicolás Salmerón son algunos de los puntos de interés más cercanos a este punto de confluencia de la ciudad.


Muralla del Jayran y Cerro San Cristóbal

Muralla de Jayrán y Cerro de San Cristóbal

Desde la Alcazaba, desciende hacia el norte a través del Barranco de la Hoya, una línea de muralla que llega hasta el Cerro de San Cristóbal, construida en tiempos del rey Jairán (1012-1028) en el siglo XI. Son los restos que quedan del amurallamiento del barrio de la musalla, que desde el cerro descendería por la actual calle Antonio Vico.

En el cerro, conocido en época musulmana como Monte Laham, se encuentran siete torreones, tres musulmanes de planta cuadrada y cuatro cristianos de planta semicircular, éstos construidos por los templarios de Alfonso VII, que hicieron del lugar un fuerte-capilla tras la conquista cristiana de la ciudad al mando de las tropas de Alfonso VII en 1147.

En dicho cerro, que es un impresionante mirador de la ciudad, se encuentra sobre un gran pedestal, la imagen del Sagrado Corazón de Jesús, de mármol de Macael, restaurada en el año 2000 que bendice la ciudad y el Mar Mediterráneo, y que fue construida en el siglo XX (alrededor de 1930).


Barrio de La Medina de Almería

La Medina

Es el núcleo primitivo de la ciudad. Abderramán III, fundó Almería en el año 955 (siglo X), amurallando el núcleo de la Medina y mandando construir en dicho siglo una fortaleza para defender la ciudad, y una mezquita mayor para la oración.

Se extendía desde la Avenida del Mar hasta la calle de La Reina. La cruzaba en diagonal desde la Puerta de la imagen (al inicio de la calle Reina) hasta la Sortida o del Socorro (en la calle Socorro), el camino de Pechina o calle Real de la Almedina, perteneciente a la medina califal, cuyo trazado se conserva.

Otra calle principal era la que iba desde la calle Cruces Bajas, Santa María, San Antón y San Juan. En estas vías principales, de anchura mínima (no excediendo de 3 m), se injertaban calles secundarias, más estrechas y sinuosas, que a su vez se dividían en una ramificación de callejones en recodo y sin salida (como el que se abría en la calle de Santa María).

En estas calles descritas y callejones, no quedaban espacios libres para plazas y placetas. Encontrándose en torno a la Mezquita Mayor, el barrio comercial, formado por alhóndigas, zocos y bazares. Allí, se situaba la Alcaicería (barrio comercial de lujo). Las atarazanas, situadas por la zona de la actual calle Atarazanas, ocupaban un buen espacio en el extremo suroriental de la medina. Multitud de barrios la rodeaban, cada uno con su pequeña mezquita, como es el caso de la que existía en la actual ermita de San Antón.


La Alcazaba de Almería

Die Alcazaba-Festung

Die Alcazaba-Festung ist mit ihren 1430 Metern Mauerumfang das größte muslimische Bauwerk in Spanien. Sie wurde auf Veranlassung von Abderramán III im 10. Jahrhundert nach der Gründung der Stadt errichtet. Die Festung besteht aus drei Teilanlagen, die ersten beiden stammen aus der muslimischen Zeit, und die letzte, eine christliche Teilanlage, wurde nach der Eroberung der Stadt im Jahre 1489 durch die Katholischen Könige erbaut.

Die Festung liegt auf einem Hügel, über dem alten Zentrum der Stadt, der Medina. In ihr finden wir einen ersten Burgbereich, wo es einen großen rekonstruierten Garten und Zisternen aus der muslimischen Epoche gibt.

Auf dem zweiten Burgbereich befand sich der große Palast des Königs Almotacin aus dem 11. Jahrhundert. Dieser bestand aus einem öffentlichen Teil, in dem sich heute die Zisternen des Kalifen aus dem 10. Jahrhundert befinden, einem christlichen Bogen aus dem 16. Jahrhundert, der zur Residenz des ersten christlichen Schlossvogts der Stadt gehörte, der Mudejar-Kapelle des Heiligen Johannes (ermita de San Juan) und einigen öffentlichen Bädern, die wie andere Gebäude auch rekonstruiert wurden. Im mittleren Bereich befanden sich außerdem das Regierungsgebäude und der Empfangsbereich des Palasts. Im oberen Bereich befand sich der private Bereich des Palasts des Königs Almotacin. Von diesem Bereich sind nur noch Reste von privaten Bädern erhalten und die einzige Wand, die stehenblieb, war der sogenannte “Aussichtspunkt oder Fenster der Odaliske”, der eine merkwürdige Legende über eine Liebesgeschichte zwischen einem christlichen Gefangenen und der Lieblingssklavin des Königs in sich birgt.

Zum Schluss treffen wir auf den letzten Burgbereich, der schon christlich ist, und den die Katholischen Könige nach der Einnahme der Stadt erbauen ließen. Es handelt sich hierbei um eine christliche Burg innerhalb der muslimischen Festung. In ihr befindet sich ein großer Waffenplatz mit drei charakteristischen Türmen: der Burgfried, la Noria und der Pulverturm.
Adresse: C/Almanzor s/n. 04002 Almería.

Telefon: 950 801 008

Stunden:

Vom 16. September – 31. März
Dienstag bis Samstag von 9,00 bis 18,30 Stunden
Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Von April 1-31 Mai
Dienstag bis Samstag von 9,00 bis 20,00
Sonntag und Feiertage von 10,00 bis 17,00 Stunden.
Montag: geschlossen

Vom 16. Juni bis 15. September:
Jeden Morgen 9,00-15,30 Stunden
Abends 18,30-22,00 Stunden.
Sonntag : 10 bis 17 Uhr


Barrio del Aljibe (pescadería) en Almería

Das Stadtviertel der Zisternen (Al-Hawd)

Dieses Stadtviertel, heute Pescadería-La Chanca, war das alte muslimische Stadtviertel Al-Hawd, was “Zisterne” bedeutet. Dieser Name wurde dem Viertel gegeben, weil in jener Zeit eine Zisterne existierte. Das Viertel erstreckte sich von der Avenida del Mar bis zum Barranco del Caballar und brachte Fischer, Schiffer und Fischhändler aus dem Westen zusammen.

Das Stadtviertel La Chanca entwickelte sich ab 1850 und sein Name bedeutet “Siedlung oder Lager der Fischreuse”, und hier bewarten die Fischer ihre Ausrüstungen auf und bereiteten sie für den Fischfang vor. In diesem Viertel war das jüdische Viertel, in der Nähe der Kirche von San Roque, bis zur Vertreibung der Juden im Jahr 1942. Laut Idrisi war es dicht bevölkert und gut mit Bädern, Geschäften und Gasthäusern ausgestattet.
Dieses Viertel besitzt einige tolle Aussichtspunkte über die Stadt: der sogenannte “Barranco de Greppi” (Schlucht) und der “Cerrillo del Hambre”, die von der Straße Cara her und durch eine der typischsten Straßen, der des alten Hospizes (Calle del Hospiscio Viejo) zugänglich sind.


Calle de las Tiendas de Almería

Die Straße der Geschäfte

Die Straße, arabischer Herkunft, hat ihren Ursprung in einem zweiten Judenviertel, das um das 11. Jahrhundert herum außerhalb der Stadt der muslimischen Medina entstand. Die “Calle de las tiendas”, die Straße der Geschäfte verbindet die Puerta Purchena mit dem Kloster der Klarissen und dem Plaza de la Constitución(Platz der Verfassung). Sie ist eng und eine Fußgängerzone und erhielt ihren Namen wegen der Anzahl an Geschäften, die sie beherbergt.