Die Schutzräume des Spanischen Bürgerkriegs
Geschichte der Schutzräume.
Almería: 52 Bombardierungen, 754 Bomben
Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) prägte die Geschichte des gesamten Landes tiefgreifend. Obwohl Almería nicht direkt in die Kämpfe verwickelt war (es war die letzte Stadt unter der Kontrolle der Zweiten Republik), litt die Stadt unter Angriffen aus der Luft und vom Meer: 52 Bombardierungen, die militärische, strategische und sogar zivile Ziele verfolgten.
Besonders hervorzuheben ist der Angriff vom 31. Mai 1937 durch das deutsche Geschwader, bei dem 40 Menschen starben, 150 verletzt wurden und etwa 200 Gebäude zerstört wurden.
In diesem kriegerischen Kontext beschlossen die Bürger von Almería, unterirdische Schutzräume zu bauen und aktiv an deren Errichtung mitzuwirken, um sich im Falle eines Alarms vor Bomben zu schützen.
Almería wurde zu einem echten „Guernica“, jedoch leider ohne jegliche historische oder politische Aufarbeitung.
Ein Raum zum Leben
Von Oktober 1936 bis zum Frühjahr 1938 leiteten der Stadtarchitekt Guillermo Langle, der Wasserbauingenieur José Fornieles und der Bergbauingenieur Carlos Fernández den Bau von 4,5 km langen unterirdischen Galerien in 9 Metern Tiefe mit 67 Zugängen, um 34.144 Menschen aufzunehmen (damals hatte Almería etwa 50.000 Einwohner). Der Rest der Bevölkerung suchte Zuflucht in den natürlichen Schutzräumen der Eisenerzdepots der Andalusischen Bergbaugesellschaft und in den Höhlen von La Chanca.
Langle dachte an alles: an die Belüftung mit 100 Millimeter dicken Uralitrohren neben den Eingängen, die dem Wurf von Handgranaten standhalten konnten; an die Anordnung von Ein- und Ausbuchtungen, um Massenpaniken zu vermeiden und gleichzeitig als Schutzschild bei Explosionen zu dienen; an zwei Kupferdrähte zur Stromversorgung der Glühbirnen, die die Schutzräume beleuchteten; an eine Vorratskammer zur Lagerung von Lebensmitteln im Notfall; und sogar an die Einrichtung eines Operationssaals zur Versorgung der Verletzten.
Nach Kriegsende wurden die Eingänge mit einer Reihe rationalistischer Kioske verschlossen, die von Guillermo Langle entworfen wurden und Teil des städtischen Mobiliars wurden. Einige davon sind noch heute auf der Plaza Urrutia, der Plaza Conde Ofalia und der Plaza Virgen del Mar zu sehen, wobei letzterer stark umgestaltet wurde.
Die Schutzräume wurden nie wieder genutzt, doch die Galerien blieben erhalten und durchziehen die Stadt Almería wie eine Rückgratlinie.
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Vorübergehende Schließung wegen Verbesserungs- und Renovierungsarbeiten im Museum
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