Heiligen Jungfrau des Meeres
Der Plaza de la Virgen del Mar ist ein ruhiger Platz inmitten der Altstadt, der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Er wird von der Fassade der Wallfahrtskirche der Virgen del Mar beherrscht, die umgangssprachlich auch “Gotteshaus der Schutzheiligen” genannt wird. Die Kirche, die auch als “Kirche des Heiligen Dominikus” bekannt ist, wird vom Orden der Dominikaner geleitet.
Dieser Bettelorden gegründete im 16. Jahrhundert das Kloster Santo Domingo el Real, das sich dort befand, wo die heutige Escuela de Artes y Oficios Artísticos (Hochschule für Kunst und Handwerk) und die Kirche der Schutzheiligen stehen, in der das polychromierte Abbild der Schutzheiligen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert aufbewahrt wird, das im Jahr 1502 neben einem Wachturm am Strand von Torregarcia gefunden wurde.
Auf dem Platz, der mit Gärten und Springbrunnen ausgestattet ist, steht eine Büste von Pater Vallarin auf einem Podest. Dieser Dominikaner verbrachte den größten Teil seines Lebens in Almeria und zeichnete sich durch seine große Kampagne und seinem Engagement bei dem Wiederaufbau der Kirche nach dem Spanischen Bürgerkrieg aus.
Die Kirche, die zwei Portale aus dem 19. Jahrhundert besitzt, erlitt während des Spanischen Bürgerkriegs von 1936 schwere Zerstörungen. Nachdem sie abgebrannt war, wurde sie später restauriert. Das Kircheninnere weist Verzierungen im Barock-Stil auf, die von Jesus de Perceval angefertigt wurden. Besonders sehenswert ist die Nische, in der sich das ursprüngliche Bildnis der Schutzpatronin befindet.
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San Juan Kirche (frühere Mezquita Mayor)
Die Kirche steht auf den Überresten der ehemaligen Mezquita Mayor (Hauptmoschee) von Almería. Die Mezquita, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde, wurde nach der Eroberung Almerias durch die Katholischen Könige im Jahr 1489 zur wichtigsten Kathedrale der Stadt.
Doch nach dem Erdbeben von 1522 blieben von dem ursprünglichen Bau der Mezquita nur die Qibla-Wand und die Mihrab Gebetsnische übrig, die zum Gebetsraum gehören.
Die Mihrab Gebetsnische wurde in den 30er Jahren (20. Jahrhundert) von Leopoldo Torres Balbas entdeckt, nachdem sie seit dem Bau der San Juan Kirche verborgen geblieben war. Im Inneren gibt es eine Dekoration im Stil der Almohaden des 12. Jahrhunderts.
Nachdem die ursprüngliche Kathedrale durch das Erdbeben verschwunden war, begann man Anfang des 17. Jahrhunderts auf Geheiß des Bischofs Portocarrero das heutige Gotteshaus zu bauen.
Während des spanischen Bürgerkriegs erlitt sie die Auswirkungen der Bombardierungen und verlor das Mudejar-Dach, das sie früher hatte und wurde bis auf die Grundmauern zerstört. Man vernachlässigte sie, mitten in der Altstadt, bis sie im Jahr 1979 saniert wird, um darin wieder ein Gotteshaus etablieren.
Im Jahr 1991 wurde sie auf Initiative der Generaldirektion für Kulturgüter des Ministeriums für Kultur und Umwelt restauriert, wobei die Qibla und die Mihrab der ehemaligen Mezquita wiederhergestellt wurden und die Kirche ein neues Dach bekam. Das alte aus Uralit war nach dem ersten Wiederaufbau viele Jahre nach dem Ende des spanischen Bürgerkriegs gebaut worden.
Die Hauptfassade der Kirche, die am Plaza del Cristo de la Buena Muerte liegt, stammt aus dem 17. Jahrhundert und besticht durch ihre architektonische Struktur aus Bossenquadern.
Den Giebel ziert das Wappen des Bischofs Portocarrero, dem Urheber der Erbauung der Kirche.
Die Kathedrale
Der Platz, der Mitte des 19. Jahrhunderts entworfen wurde, wurde einigen Umbauarbeiten unterzogen, die letzten im Jahr 2000.
Mit dem Bau der Kathedrale wurde im Jahre 1524 begonnen, nachdem das Erdbeben 1522 die erste, die in der Medina gelegen war zerstört hatte. Sie wurde auf der alten Hauptmoschee errichtet. Ihr auffälligstes Merkmal ist, dass es sich um eine Kirchenburg handelt, die sowohl für Gottesdienste, als auch als Schutz für die Bevölkerung vor den Angriffen der berberischen Piraten. Dies kann man genau an der Hauptfassade sehen: Verwendung von großen Strebpfeilern und Türmen an den Ecken, massive Wände und die Dekoration konzentriert sich im Hauptportal, wo die Wappen von Karl I. von Spanien und V von Deutschland und das des Gründungsbischofs der Kathedrale, Fray Diego Fernandez de Villalan hängen. Das Seitenportal in der Velazquez Straße, auch das Portal “der Vergebung” genannt, ist aus dem gleichen Renaissance-Stil wie das Hauptportal, auch wenn die Dekoration einfacher gehalten ist.
Im Inneren mit Hallenkirche und einer Baustruktur aus der Spätgotik sind besonders die Sakristei und das Chorgestühl, beides Werke im Renaissance-Stil von Juan de Orea, und die Chorrückseite (trascoro) und der Kreuzgang in neoklassischem Stil aus dem späten 18. Jahrhundert. Der Kreuzgang, mit dessen Bau J. Antonio Munar nach dem Tod von Ventura Rodriguez (Erbauer der Chorrückseite und des Tabernakels) beauftragt wurde, ist der schönste neoklassizistische Kreuzgang aller spanischer Kathedralen. Der Hochaltar, der im 18. Jahrhundert neu gestaltet wurde, wird von dem Rundtempel und dem Tabernakel überragt, und an seiner Front heben sich als Altaraufsatz die Bilder mit Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria und zwei alte Reliefs aus dem 16. Jahrhundert in der Mitte vom Gesamtbild ab: Die Verkündigung Christi und Golgatha. Die herausragendsten Kapellen befinden sich im Chorumgang hinter dem Hauptaltar: die des San Indalecio, die des Christus des Zuhörens und die der Jungfrau der Barmherzigkeit.
Auf dem Platz gegenüber der Fassade der Kathedrale befindet sich der Bischofspalast aus dem 19. Jahrhundert. In der Straße Cubo befindet sich in einem der Türme der Kathedrale, der zur Kapelle des Christus des Zuhörens gehört die charakteristische Sonne von Portocarrero, das Wahrzeichen der Stadt.
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Santiago
Die Kirche, die im Jahr 1494 von den Katholischen Königen errichtet wurde, gehörte zu den Kirchengemeinden, in die die Stadt unterteilt wurde, um die Menschen zum Christentum zu bekehren.
Das Bauwerk wurde von von Juan de Orea zu der Zeit, als Fray Diego Fernandez de Villalan Bischof war entworfen, und zwischen 1553 und 1559 erbaut. Der erste Teil des Gotteshaus gehört zum Mudejar-Stil, aufgrund der Dringlichkeit der Erbauung wegen der politischen Notwendigkeit das Christentum zu stärken, verbunden mit Prekarität im Bauwesen. Daher hat er in seinem Inneren einen kunstvollen Dachstuhl im Mudejar-Stil. Aber seine eigentliche Struktur fällt schon in die Renaissancezeit. Die Kirche erlitt während des Spanischen Bürgerkriegs schwere Schäden, der Dachstuhl im Mudejar-Stil wurde zerstört und andere wertvolle Schätze wie seine Bilder. Die Kirche wurde 1931 zum kunsthistorischen Denkmal erklärt und hat zwei Portale: das erste geht zur Hernan Cortes Straße und darüber erhebt sich der Kirchturm, und das Seitenportal (es gilt wegen seiner architektonischen Schönheit als Hauptportal), das eine wunderschöne Dekoration im Renaissance-Stil besitzt, von der sich das Relief des Santiago Matamoros (Sankt Jakobus, der Maurentöter) besonders abhebt.
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San Sebastian Kirche
Der San Sebastian Platz nahm nicht den Namen der Kirche an, vielmehr war er es, der dem Gotteshaus seinen Namen gab. Seit dem 11. Jahrhundert war es einer der bevölkerungsreichsten Teile der Stadt, die Kreuzung aller Wege, die von Nordosten oder Osten kamen. Im muslimischen Almeria, das außerhalb der Stadtmauern gelegen war, dominierte die Mezquita (Moschee) und im christlichen Almeria wurde sie zur San Sebastian Kapelle. Im 18. Jahrhundert wurde dieser Ort als Platz kategorisiert. Auf ihm steht heute ein kleines und einfaches Denkmal an die Inmakulada (Unbefleckte Jungfrau Maria), erbaut im Jahr 1800 und restauriert nach dem Spanischen Bürgerkrieg von 1936.
Die Kirche, die sich auf dem Platz gleichen Namens befindet, war in der muslimischen Epoche eine Moschee, und wurde dann später zur San Sebastian Kapelle. Im 17. Jahrhundert, im Jahr 1673 wurde die “Pfarrkirche des Heiligen Sebastians der Gärten”, umgangssprachlich “San Sebastian de las Güertas” genannt. Zu diesem Namen kam sie, weil sie sich an der Stelle befand, die “San Sebastián de las Güertas” hieß. Die Kirche wurde 1679 geweiht, als Antonio de Ibarra Bischof war, dessen Wappen sich am Seiteneingang befindet. Das Gotteshaus stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert und hat zwei Portale – das Hauptportal, das zum Platz führt und das Seitenportal, das auf die Alcalde Muñoz Straße hinausgeht. Es hat einen charakteristischen polygonalen Turm, und ist vorwiegend im barocken Stil gehalten. Die Fassade wurde von Ventura Rodriguez und J. Antonio Munar gestaltet, und das Relief, das sich im Inneren befindet wird Juan de Salazar (18. Jahrhundert) zugeordnet. An den Seiten der Kirche sieht man mächtige Strebepfeiler und das charakteristische Kuppelgewölbe von der Straße Murcia aus. Die Fassade der Kirche wird von einem seitlichen Turm dominiert.
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San Roque Kirche
Die Kirche wurde im Jahr 1893 gesegnet und steht im ehemaligen Stadtviertel Barrio del Aljibe (heute Pescadería-la Chanca). Ihre Struktur weist klare neokllassizistische Einflüsse innerhalb eines klassizistischen Ekletismus auf. Ihr Turm, in der Mitte der Fassade zeigt eine Bauart auf, die parallel zur zivilen Architektur verläuft, wie der des Rathauses von Almeria, ein Vorbild, das sich bei späteren Gotteshäusern in Almeria wiederholte.
Kirche ist mit einer eleganten Steintreppe aus Steinen ausgestattet, die man von der Carretera de Malaga aus erreicht. Mehrere Male von Grund auf renoviert stammt die Kirche aus dem Jahr 1500 und wurde auf einer Moschee des alten muslimischen Viertels erbaut. Von Anfang an war die Kapelle dem Heiligen Rochus (San Roque) gewidmet, dem Nothelfer gegen die Pest. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts mehrere Male umgestaltet, bis sie im Jahr 1900 zur Pfarrkirche ernannt wurde. Die Kirche litt unter den Zerstörungen des spanischen Bürgerkriegs in den Jahren 1936-1939.
San Pedro Kirche
Der Platz wurde 1848 auf Antrag des Präfekts Eugenio Sartorius und besaß Gärten und einen runden Platz. Sein Name wurde von Plaza de San Francisco in Plaza de San Pedro umbenannt. Im Jahr 1862, wurde er umbenannt in Plaza de Isabel II und im Jahr 1868 in Plaza de la Libertad.
Der runde Platz von San Pedro oder Sartorius, wie er zur Mitte des Jahrhunderts genannt wurde auf dem Gelände des ehemaligen San Francisco Klosters und seinen Gärten errichtet und der Kirche nach der Säkularisierung im Jahr 1835 enteignet. Nach dem Kauf der Grundstücke durch Ramon Orozco (ein reicher ortsansässiger Geschäftsmann, der durch den Boom des Bergbaus im Osten Almerias reich geworden war) wurden diese im Jahr 1855 urbanisiert und so ein städtisches Gebiet im Bereich der Osterweiterung gestaltet, das von einem größen Platz, der von geraden Straßen flankiert wurde gebildet wurde: der Castelar Straße und der San Francisco Straße, wo sich Familien des Großbürgertums niederließen.
Die Kirche, ein hervorragendes Beispiel der neoklassizistischen Architektur in Almeria wurde zusammen mit dem Kreuzgang der Kathedrale, gegen Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts auf den Ruinen des Klosters San Franisco aus dem 16. Jahrhundert erbaut. Nach der Desamortisation des Klosters wurde die Kirche zur heutigen Pfarrkirche San Pedro. Auf dem Hauptaltar befand sich vorher San Francisco und heute San Pedro. Im oberen Teil gibt es ein großes Medaillon mit der Umarmung des Heiligen Franz von Assisi und Heiligen Dominikus, davor ein Giebel und darauf gestütz zwei Engel, die die drei theologischen Tugenden repräsentieren: Glaube, Hoffnung und Barmherzigkeit. In der Kirche ist auch eine ehemalige Kapelle aus dem 17. Jahrhundert erhalten, die einzige, die man von dem alten Kloster wieder erlangen konnte. Die sehr charakteristische Hauptfassade weist einen Portikus zwischen zwei Zwillingstürmen auf, und die andere, sehr einfach gehaltene Seite befindet sich in der Ricardos Straße. Der Turm in dieser Straße wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im historistischen Stil erbaut.
Klosterkirche der Reinen
Das Klausurkloster des Ordens der Konzeptionisten Franziskaner (auch Königliches Kloster genannt) stellt eines der wichtigsten Anlagen der Stadt dar, und wurde 1982 zum Kulturgut erklärt. Das Bauwerk, das bis in die Gründungszeit des Klosters im Jahre 1515 zurückgeht (das älteste in Almeria) wurde auf einigen alten arabischen Häusern erbaut, die von Gutierrez de Cardenas, dem ersten christlichen Vogt der Stadt gestiftet wurden. Der Bau erstreckt sich kunsthistorisch gesehen über einen längeren Zeitraum, der vom Mudejar-Stil bis zum Barrock reicht und zahlreiche Umbauten und Umgestaltungen beinhaltet. In seinem Testament, erichtet am 31. Mai 1498 in Henares verfügte er die Gründung eines Klosters für den Orden der Heiligen Clara. Nach seinem Tod im Jahr 1503 entschied König Ferdinand, dass das Testament erfüllt werden sollte, aber seine Frau, Teresa Enriquez übertrug die Besitzrechte auf den Orden der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes (Las Puras).
Der Ursprung des Ordens lag in drei Obst- und Gemüsegärten mit den dazugehörigen Häusern mit Türmchen, die die Familie im Musalla-Viertel besaß und die drei Häuserblocks einnahmen, die heutige Straßen Cervantes, Eusebio Arrieta, Sanchez Toca und Plaza de San Fernando (heute Plaza Administracion Vieja) ohne die schon nicht mehr existierende Diözan Hochschule, und nahm so die Fläche des ganzen Gebiets ein.
Von dem Bauwerk sind sehenswert, die Kirche, der Kreuzgang und der Eingangsbereich von der Cervantes Straße her, mit einem Tor aus dem 19. Jahrhundert, und der hintere Kreuzgang. Die Hauptfassade der Klosterkirche aus dem 18. Jahrhundert zeichnet sich durch ihre Nüchternheit aus, die sich einzig auf das borocke Hauptportal konzentriert und deren besonderes Merkmal der typische angebaute Turm im Mudejar-Stil aus dem 17. Jahrhundert ist. Die Kirche, mit einem einzigen Kirchenschiff besitzt eine sehr schöne Innendekoration, original aus dem barocken 18. Jahrhundert, wobei der Hauptaltar besonders hervorzuheben ist.
Im Inneren des Kirchgangs kann man Überreste gotischer Tore im Friedhof und vier salomonische Retabeln mit Paradiesvögeln, die im 18. und 19. Jahrhundert restauriert wurden. Eine der Kapellen der Kirche ist die der Heiligen Beatriz de Silva, der Gründerin des Klosters. Es ist das Mausoleum der Familie von Jesus de Perceval. Im unteren Chor befindet sich die “Craticula”, ein ehemaliges Oratorium, wohin sich die Nonnen durch eine Seitentür begaben, um vom Priester die heilige Kommunion zu erhalten. Der Gemäldezyklus in der Kirche besteht aus Mariendarstellungen und wurden im 18. Jahrhundert von dem Maler Antonio Garcia aus Lorca geschaffen. Nur das Gemälde Angustias ist keine Mariendarstellung, auch wenn es von dem gleichen Künstler stammt.
Klosterkirche der Klarissen
Das königliche Kloster der Santa Clara erscheint im Testament von Jeronimo Briceño de Mendoza aus dem Jahr 1590. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1719 und wurden wegen finanzieller Schwierigkeiten erst im Jahr 1756 endgültig fertiggestellt, was mit dem Einzug der Ordensangehörigen zusammenfiel. Das ursprüngliche Grundstück nimmt den Raum zwischen den heutigen Straßen der Plaza de la Constitución, Mariana und Marín ein und geht bis dorthin, wo diese in die Lectoral Sirvent Straße einmündet. Die Eröffnung der Jovellanos Straße im Gebiet des Gemüse- und Obstgartens brachte die Erschaffung einer neuen Fassade des Gebäudes mit sich (die Hauptfassade) dadurch das Verschwinden des Klostergartens der Krankenstation mit sich. In ähnlicher Weise führte zwischen 1842 und 1846 der Wiederaufbau der Plaza de la Constitucion zum Wegfall der Hauptfassade des Komplexes und zur Anpassung an die restlichen Bauten auf dem Platz.
Das Kloster erlebte seit seiner Erbauung viele Schicksalsschläge. Die erste Umgestaltung geht zurück auf das Jahr 1811, als die Jovellanos Straße auf dem ursprünglichen Garten eröffnet wurde. 1837 wurde es säkularisiert und man brachte dort das Regierungspräsidium der Provinz und die Landesregierung unter. Aus diesem Grund mussten die Nonnen in das Convento de las Puras (Kloster der Reinen) umziehen. Den tragischsten Vorfall erlitt das Kloster aber während des Spanischen Bürgerkriegs, als es in Brand gesteckt wurde, und nur die Kirche stehenblieb, das einzige originale Element, da das heutige Kloster in der Nachkriegszeit rekonstruiert wurde.
Seine Hauptfassade in der Jovellanos Straße zeigt das Hauptportal einen Rundbogen mit modellierter Bogenlinie zwischen zwei Halbsäulen auf Plinthen, die ein Gebälk, das von einem geschwungenem Giebel gekrönt ist tragen, um die Nische der Figur der Santa Clara aufzunehmen. Der Seiteneingang ist schlichter gehalten und befindet sich in der Mariana Straße.
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Die Sklavinnen des Heiligen Sakramtents
Dies war die ehemalige Kirche San Pedro el Viejo aus dem 17. Jahrhundert, bis zur Desamortization durch Mendizabal im Jahr 1837, als die Pfarrei in die Kirche des ehemaligen San Francisco Klosters verlegt wurde. Er wurde Ende des 19. Jahrhundert renoviert und Anfang des 20. Jahrhunderts eingeweiht und wird von den Jesuiten geleitet.
Nach den im spanischen Bürgerkrieg erlittenen Schäden wurde er später wieder rekonstruiert. Heute ist es ein Klausurkloster, das der Sklavinnen des Heiligen Sakraments. Die letzte Sanierung wurde von Ramon de Torres durchgeführt. Sein Inneres besticht durch die Ruhe, die es ausstrahlt und durch Dachstuhl im Mudejar-Stil des Daches.
San Anton Kapelle
Unterhalb der Alcazaba von Almería, liegt die Einsiedlerkapelle, ehemals eine Moschee, nach der eines der populärsten Stadtviertel von Almeria benannt ist. Jedes Jahr im Januar wird diese Popularität durch die Versteigerung der Schwänzchen und die Freudenfeuer bestätigt.
Im Jahr 1877, richtete der Bischof Orbera einige angrenzende Häuser her, ein kleines Kloster für die Nonnen der Heiligen Klara, in dem sie bis 1899, als das Kloster beschlagnahmt wurde, lebten. Das Kloster bestand weiterhin als öffentliches Oratorium und 1908 wurde eine Lourdes-Grotte eingewiehen, die es sehr populär machte. Nach den verheerenden Auswirkungen des spanischen Bürgerkriegs wurde die Pfarrkirche des Heiligen Johannes, des Evangelisten (Parroquia de San Juan Evangelista) errichtet.















