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Der Alte Platz


Der alte Platz ist eine intime Ecke, die Austragungsort für Spiele, Feste, Stierkämpfe, Prozessionen und bürgerliche Paraden war. In der muslimischen Epoche war er ein ungleichmäßiger Platz und stellte das Haupthandelsviertel dar (ein großer Markt mit Ständen rings herum). Mit der Ankunft der Katholischen Könige im Jahr 1489 bekam der Platz den Namen “Juego de las Cañas” (Turnier), eine Anspielung auf die großen öffentlichen Feste, die dort stattfanden. Der Platz war von ein- und zweigeschossigen Häusern umgeben, in denen sich Basare, Tavernen und Bäder befanden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er an den Geschmack des Bürgertums angepasst, man wandte das Modell des arkadengesäumten Hauptplatzes an. Er wird vom Rathaus im eklektischen Stil beherrscht, das zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Architekten Trinidad Cuartara Cassinello entworfen wurde.
Der nördliche Teil der Stirnseite des Platzes gehört zu dem Kloster der Klarissen, in dem besonders das Kuppelgewölbe aus dem 18. Jahrhundert nennenswert ist. Die Klosterräume wurden nach dem Brand im Spanischen Bürgerkrieg wieder aufgebaut.
Auf der Mitte des Platzes befindet sich das Denkmal der ‘Los Coloraos’, das den 24 liberalen Personen, die 1824 in Almeria an Land gingen um die Freiheit zu verkünden, und die Verfassung des Jahres 1812, die volkstümlich als PEPA bekannt ist. Die “Coloraos” waren gegen den Absolutismus von Ferdinand VII., weshalb sie verhaftet und ohne Gerichtsverfahren erschossen wurden.

Lokalisierung

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